Tag Archive for Tattoo

Surfin’ in Surfers Paradise

Finally! I bought a beautiful second-hand surfboard. Tomorrow morning I’ll take it for a ride, if the weather is alright:

It has blue waves on it, and a tiny pink flower. If i can ride it decently until the end of the year, I think I might have found my next tattoo, probably right ankle/calf. Blue waves and a pink flower, fits perfectly into the four elements theme – the phoenix was fire, and the waves will be the water-themed one… just have to find a good artist here. If anyone knows a good place to get a tat in Oz, let me know!

Rückmeldung in die virtuelle Welt – und ein kleines BoS, September

Jetzt kehrt wieder etwas Leben ein in meine digitalen Welten, der virtuellen Schludrianerei wird jetzt ein Ende gesetzt! Die Hausarbeit ist unwiderruflich abgegeben, mein erstes Tattoo ist einigermaßen abgeheilt (da kommt noch was!), Umzug …beep…loading… 100% complete!

Da im September nicht viel Zeit zu schreiben war, gibt es leider auch nicht viele neue Suchbegriffe für das BoS, das Best of  Suchbegriffe:

bin fertig mit der welt

nein schiene

ochsenschwanz kriegt man im laden?

allergikerkatzen mit locken

ohr an der schiene

hammer youtube song ohrwurm

tapp tapp

Aber zumindest die Allergikerkatze mit Locken und ein einsames Ohr an einer Schiene sind doch ganz lustige Vorstellungen. Auf auf, mit neuem Mut rein in den Oktober!

Ein Phönix wird geboren – Teil 2

Endlich! Vier Wochen musste mein kleiner Vogel warten, bis er endlich seine Farbe bekommen sollte. Am Sonntag war es dann soweit, ich hatte meinen zweiten Termin bei Sebo von Mystery Touch Tattoo, auf der International Tattoo Convention in Ansbach.

Es hat auch gar nicht lange gedauert, so eineinhalb oder zwei Stunden, wehgetan hat’s trotzdem (irgendwer hat mir doch mal erzählt, die schwarzen Konturen wären das schlimmste – gar nicht wahr! Die Farbe!!). Dieses Mal hatte ich aber genug Schokolade dabei um meinen Kreislauf bei Laune zu halten, auch wenn mir doch ganz schön mulmig war zuweilen. Geblutet hat es auch mehr – ganz herzig: Weil das Auge vorne noch lila wurde,  ist dem kleinen Phönix doch glatt ein Blutstropfen aus dem Auge gelaufen. Er hat geweint! Heilsame Phönixtränen?

Am Abend hat der Phönix dann noch tatsächlich den Best of Day-Contest gewonnen, und der liebe Sebo und seine sehr sehr nette Truppe konnten mit dem Best of Show-Pokal und einem ganzen Park aus Trophäen wieder nach Hause fahren, in die schöne Steiermark.

Inzwischen saftelt der Phönix weiter fleißig vor sich hin, und ich habe mich in der ewig strittigen Glaubensfrage der Nachbehandlung endgültig für die Pegasus Pro Tattoo-Creme entschieden, nachdem ich sowohl Bepanthen als auch das Ratiopharm-Pendant getestet und definitiv für ungenügend befunden habe.

Jetzt quäle ich mich durch die nächste Woche und plane schon, wie es weitergehen soll… ich habe da schon ein paar Ideen.

Hier noch ein paar ungenügende Fotos, da ist auch überall noch der Sabber und Kruste drauf, deshalb noch nicht so schön, aber für eine Idee sollte es reichen. Schöne Fotos liefere ich nach, sobald ich sie auf Sebos MySpace-Seite finde. Außerdem wird der bunte Vogel auch in irgendeiner der nächsten Tattoo Spirit/Tattoo Scout-Zeitschrift zu sehen sein.

Ein Phönix wird geboren – Teil 1

Nun ein kleiner Nachschlag, zur Vervollständigung: Am Samstag hatte ich auf der 3rd Styrian Tattoo & Hotrod Show in Gleisdorf in der schönen Steiermark meinen Termin beim Sebo von Mystery Touch Tattoo. Nachdem ich mich noch mit einer Schnitzelsemmel gestärkt hatte, ging es gegen 17:30 Uhr mit dem zeichnen los. Ein Phönix. Kein so ein Pille-Palle-Paradiesvogel, sondern ein schräger, rockiger, gestandener, bunter Phoenix (ob so mein Patronus aussehen würde?).

Das Tattoo nahm dann recht schnell Form an, wunderschöne schwarze Linien taten sich da auf. So etwa die ersten zwei Stunden (Oberarm und Schulter) war ich schon kurz davor zu sagen “Das hätte ich mir ja schlimmer vorgestellt von den Schmerzen her, das ist ja gar nichts”, dann gings jedoch vorne ans Dekollete und ich dachte mir dann doch, dass es wohl klüger wäre, mir diesen Kommentar zu verkneifen. Eine sehr weise Entscheidung. Irgendwann bei den Schattierungen angekommen fühlte es sich schließlich so an, wie ich es mir vorgestellt hatte, es tat zwar weh, aber alles noch erträglich. Dann eine erste Pause, irgendwann so gegen 21 Uhr. Jetzt fehlte nur noch Farbe! Viel Farbe, so viele schöne bunte Töpfchen voll mit Farbe! Also: weitermachen. Allerdings wehrte sich da jetzt mein Körper dagegen, mit Schmerzen, mit Zittern. Irgendwann wird mir bisschen flau. “Gehts eh noch?” – “Ja ja, ich meld mich scho bevor ich vom Stuhl fall”. Etwa 10 Minuten später kann ich gerade noch “Pause” sagen. “Is dir schwindlig?” – Nicken. Dann weiß ich nichts mehr. Schwarz. Naja, das heißt, ich war wieder an meinem Happy Place der Bewusstlosigkeit, irgendwo, wo es total schön war, manchmal am Strand oder sowas. Und plötzlich ist es total hell, ich sehe wie jemand meine Füße in die Luft hält, und ich muss erst mal rätseln wo ich bin und wieso ich in so einer komischen Position hier liege und mich so viele Leute anstarren. Das war dann so gegen 22.30 Uhr. Nach einer Weile grinse ich -wohl etwas dümmlich – den Sebo an und lalle noch “Na schau, ich hab mich ja zumindest schon noch gemeldet bevor ich vom Stuhl gekippt bin”. So rein technisch betrachtet jedenfalls. Dann wurde ich ganz lieb mit Zuckerwasser, Red Bull, Traubenzucker und einer weiteren Schnitzelsemmel versorgt und das halb-farbig-fertige Tattoo fein abgeklebt. Das siffte und blutete noch ein Weilchen vor sich hin, ich besorgte mir noch Salbe und machte mich auf den Heimweg.

Gestern wandelten sich die gelegentlichen Schmerzblitze schließlich langsam, aber sicher um in ein unerträglich starkes Jucken, und seit gestern Abend juckt es nur noch. Und es schält sich, was nicht sonderlich schön ist, der arme kleine Vogel sieht ein bisschen aus wie frisch aus dem Ei geschlüpft, ganz schleimig und verklebt und zottelig.Aber das passt ja auch zu einem frischen Phönix.

Argh. Das juckt. Ich bräuchte so einen Trichter drumrum, wie man Hunden und Katzen immer auf den Kopf setzt. Aber ich freu mich jedenfalls sehr, wenn der wunderschöne Vogel am 20. September endlich ganz farbig und fertig wird, auf der Tattoo Convention in Ansbach.

Hier noch ein paar Fotos, die ich zum Teil im Netz gefunden habe (in der Kleinen Zeitung, tomig.at, und noch eins von mir):


Noch recht am Anfang, so wie ich da grinse ; )Frisch eingebunden

Me got inked!!

Endlich. Nicht viel Zeit gerade, aber nur soviel erstmal: Mein Phönix ist leider noch nicht ganz fertig, die Farbe hört mittendrin auf, weil ich irgendwann bei Stunde 5 der Sitzung einfach mal ohnmächtig vom Stuhl gekippt bin. In 4 Wochen wird es dann fertig:

Phantastereien aus dem Schweineschnupfenrausch

Die Schweinegrippe werde ich ja hoffentlich nicht haben, aber der Heuschnupfen ist jetzt zum Schnupfen geworden, vielleicht sogar ein Schweineschnupfen. Deshalb darf ich hier und heute ganz wirres Zeug schreiben: Wie zum Beispiel, was kommt dabei raus, wenn man einen Adler und eine Schwalbe kreuzt? Ein Schwadler!! Das muss man einfach laut lesen: Schwaaa-dler. Oder noch besser, der berühmte Vorfahre des Schwadlers, der Urschwadler. Und wisst ihr, was einfach nur ein saulustiges Wort ist? Pille-Palle-Paradiesvogel! So sehen nämlich die meisten Darstellungen von Phönixen (Nixen wie die Nymphen aus den Sümpfen?) aus, obwohl Phönixe doch ganz rockige, krasse Hot-Rod-Luftgestalten sind und eben keine Pille-Palle-Paradiesvögel. Ich bin auch außerdem ein bisschen aufgedreht, weil ich jetzt endlich meine Termine für mein erstes Tattoo habe: Am 22.8. auf der Styrian Tattoo & Hotrod Show in Gleisdorf sowie am 20. September in Ansbach. Ha! Soweit der Statusbericht aus dem – hatschü – Schweineschnupfenland.

Beschlossene Sache

Ich bin müde und halte mich kurz. Ich habe beschlossen, bis zu meinem 30. Geburtstag folgende Dinge getan zu haben:

Mich tätowieren zu lassen. Und ein halbes bis ein Jahr in Australien zu studieren, um dort entweder einen Master oder ein Graduate Certificate zu machen. Bisher lautet der Favorit Griffith University, Queensland.

Muss ich nur noch zusehen, wie ich an ein Stipendium komme…

Die aktuelle Kniekonstitution

Gute zehn Wochen nach der Kreuzband-OP muss ich doch mal wieder ein kleines Update bezüglich meines Knies geben. Nach drei von vier Wochen Reha gab es letzte Woche doch einen ersten Schub nach vorne, in Richtung Besserung – zwischen vor der Reha und jetzt liegen Welten, dank meines geliebten und leicht sadistisch veranlagten Physiotherapeuten und dem Rest des Rehazentrums. Treppensteigen geht langsam einigermaßen, Ergometer fahren wird auch immer besser, und mit entsprechender Vorbereitung ist die Beweglichkeit auch schon ziemlich gut, fast so gut wie das andere Knie. Nur schmerzhafter. Vom Zustand ‘schmerzfrei’ bin ich dann doch noch recht weit weg. Dazu kommt, dass inzwischen das gesunde (?) Knie fleißig mitschmerzt, aber ich hoffe nur vorübergehend, aufgrund der Mehrbelastung wegen des kaputten Knies.

Abgesehen davon sieht das kaputte Knie jetzt nur leider aus, als hätte Jackson Pollock Action Painting mit einem Skalpell drauf betrieben. Gar nicht so sehr allein wegen der vier neuen Narben von der Kreuzband-OP, eher im Zusammenspiel mit den ganzen anderen Narben am und um dem rechten Knie, während das linke eine geradezu jungfräuliche Narbenfreiheit aufweist. Aber ich will die Wade vom kaputten Knie ja eh mal tätowieren lassen (wenn ich mal das Geld haben sollte…), das wird dann von den Narben ablenken.

Ansonsten trainiere ich fleißig, um Muskulatur wiederaufzubauen, und um bald wieder spaßsportfähig zu sein. No surrender!