Tag Archive for Schokolade

Ein ganz neues Suchterlebnis

Es gibt jetzt die perfekte Kombination für Schokoladen- und Nikotinsüchtige: Le Whif. Das sieht aus wie die Kreuzung einer Stumpenzigarre mit einem Asthma-Inhalator, und man “inhaliert” daraus hauchfeinen Schokoladenstaub, der sich im Mund über die Geschmacksknospen legt. Natürlich sollte man das nicht auf Lunge rauchen. Ich sehe schon die Schreckensfotos, die irgendwann, wenn Le Whif die Welt erobert hat, zur Abschreckung auf jede Packung Le Whif draufgedruckt werden müssen: Fotos von einer fast schwarzen Schokoladenlunge! Schokoladenpartikel, die in den Blutgefäßen steckenbleiben! Braun verfärbte Finger vom vielen whiffen!

Vielversprechend ist auch diese Ankündigung auf der Webseite:

(…) inhaled chocolate is just the beginning. New culinary innovations that involve eating by breathing are being developed by the Foodlab at Le Laboratoire, Edwards’ art and science innovation center in central Paris.

Ich warte gespannt auf das erste inhalierbare Schnitzel.

Muffins im Hemd

Mini-Muffins backen ohne Muffin-Backform? Kein Problem! In der Not entstanden die Brownies im Hemd. Eigentlich ein Rezept für einen himmlischen Schokoladenkuchen von delicious:days, wollte ich die Idee aus dem gleichnamigen Kochbuch aufgreifen, um Mini-Muffins aus selbigen Teig zu machen. Das Problem war nur, dass keine Mini-Muffin-Backförmchen greifbar waren. Was also tun? Man nehme so 15 Espresso-Tassen und lege sie vorher mit einem quadratischen Stück Backpapier aus – eine tolle Anregung von meinem Schwesterherz (vorzugsweise weißes Backpapier, ist schöner). Das sollte ruhig hübsch chaotisch über den Rand der Tasse hinausstehen. Teig rein, backen, nach dem Abkühlen die kleinen Brownies in ihrem Hemd aus den Tassen heben, einmal Puderzucker drauf – fertig! Sehen nebeneinander auf einer Platte oder Teller total schön aus, und sind das perfekte Mitbringsel für eine Party, da sie sich ganz wundervoll aus dem Backpapier essen lassen und man nicht mal einen Teller braucht, die Essunterlage ist praktisch schon integriert. So sehen die kleinen Brownies im Hemd aus:

Brownie im HemdDie fertigen BrowniesBrownie im Hemd

Und genau wie der Original-Schokokuchen, sind diese locker-flockigen Träume aus komprimierter Schokolade einfach das Objekt der Begierde für jeden Schoko-Fetischisten – auch wenn man eigentlich nicht mehr als einen davon essen kann. Ein Brownie im Hemd kann eine Kompanie Männer mindestens drei Tage lang ernähren!

Burton, Depp und die Schokolade

Ich gestehe zu meiner Schande, dass ich gerade zum ersten Mal Charlie and the Chocolate Factory gesehen habe, das Werk von Mastermind Tim Burton mit seinem Alter Ego vor der Kamera, Jonny Depp. Was für ein unglaublich abstruser Film, ich bin total geplättet von der Burtonschen surrealen Bildgewaltigkeit sowie von der Art des Films, den Zuschauer im Dunkeln tappen zu lassen, was gerade Ernst und was Ironie ist. Wundervoll. Ich musste mir außerdem beim Anblick des Schokoladenwasserfalls allen Ernstes eine Tafel Schokolade aufmachen, obwohl ich das normalerweise nie tue, weil ich Schokolade eigentlich nur dazu benutze, um sie zu schmelzen und Plätzchen oder Pralinen reinzutunken oder Schokoladenkuchen daraus zu machen. Ein bisschen wie Willy Wonka.

Und weils gerade so schön ist, hier noch der Trailer zur Erstverfilmung des Buchs von Roald Dahl, Willy Wonka & The Chocolate Factory von 1971:

Die unheimlich(lecker)en Kekse der dritten Art

Diesen Keksen muss man eine Chance geben. Diese Kekse muss man sich entfalten lassen. Diese Kekse verlangen liebevolle Lagerung. Und auch wenn sie anfangs eher an ein Stück Schuhsohle erinnern, geschmacklich wie ästhetisch, wird man am Ende mit – vorher unvorstellbar – leckeren Schoko-Weihnachtsplätzchen der etwas anderen Art belohnt. Die Rede ist von den Unaussprechlichen Basler Brunsli (Wer hats erfunden?).

Frisch gebacken sind diese Kekse nämlich ziemlich hart und zäh. Da kann man dann eigentlich nur die essen, die einigermaßen dick geraten sind. Aber dann heißt es Geduld an den Tag legen. Einfach all die kleinen Möchtegernschuhsohlen in eine Keksdose packen, ein bis zwei Apfelstücke mitreinlegen, und warten (die Apfelstücke aber schon rausnehmen bevor sie schimmeln, nech). Und schon transformieren sie sich langsam aber sicher in zarte, weiche, saftige, unglaublich schokoladige, locker-leckere Plätzchen mit einem Hauch fruchtigem Kirscharoma. Die deshalb so besonders sind, weil sie anders sind als normale Kekse mit Schokolade. Normale Plätzchen sind immer so vollmilch-pappsüß. Das ist zwar auch lecker, aber irgendwann mitten in der Keks-Hochsaison kann man keine mehr sehen. Aber die Brunslis, die sind nicht vollmilch-süß, sondern eher zartbitter-dunkel-süß. Vom Verhältnis her in etwa wie sich Instant-Kakaopulver zu echtem Kakaopulver verhält. Ich kann nur sagen, gebt den Basler Brunsli eine Chance, es lohnt sich!

Bei der Gelegenheit kann ich auch gleich mal meinen Senf zu Amerikanern und Plätzchen abgeben (ich weiß, ich verallgemeinere hier, man möge es mir verzeihen, ich bin mir bewusst, dass natürlich nicht alle Amerikaner so sind). Es ist wirklich so typisch, bei amerikanischen Rezepten würde dabeistehen, “Plätzchen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einer Woche verzehren”. Damit sich jaaaa kein Bakterium auf dem Schokokeks befindet. Was die alles verpassen! Gerade Plätzchen schmecken doch gar nicht bevor sie nicht mindestens zwei Wochen in einer Keksdose gelagert wurden, und zwar nicht im Kühlschrank! Oder, oh welch lebensgefährlicher Frevel, Marmelade selber machen und in eigene Gläser füllen! Das ist ein Zitat aus einem Kommentar zu einem Post von delicious:days:

(…) any university extension educator or USDA nutrition expert will tell you that this is a very risky thing to do!! The temperature reached at the time the seal is in place is not high enough to guarantee that all bacteria have been killed. Adorable gift, yes, but do you really want to risk giving your friends and family a food-borne illness? (…) Please be safe!

Seltsam, Generationen von Großmüttern haben Marmelade selber gemacht und in eigene Gläser gefüllt, und Generationen von Müttern Kekse wochen- oder monatelang in Keksdosen gelagert. Und haben dabei sicher nicht das Leben ihrer Familie und Freunde aufs Spiel gesetzt, sondern für Gaumenfreuden gesorgt. Und selbst wenn mal eins von zehn Marmeladengläsern nicht ganz sauber war, dann schimmelts halt, dann wirft mans eben einfach weg. Man sollte dann nur so schlau sein und es nicht essen, selbiges gilt, wenn zu Ostern ein paar vergessene Kekse von Weihnachten schon Grünspan angesetzt haben. “Nutrition experts” haben für mich in Sachen Plätzchen und Marmelade nichts verloren, da sollte man eher auf den gesunden Menschenverstand hören, wie es immer so schön heißt. Manchmal könnte man echt meinen, der wäre vielen Amerikanern abhanden gekommen, aber naja, so ist das nunmal mit unterschiedlichen Kulturen, wir sind eben wie wir sind. Andere Länder, andere Sitten hätte die Großmutter wohl gesagt.

Mozart’s Balls

Ups, Pardon, ich meine natürlich Mozartkugeln. Die habe ich nämlich nach einem Rezept auf einem meiner Lieblingsblogs gestern nachproduziert. Und die kleinen Bällchen sind wirklich ein Traum! Ich habe als Vergleich eine eingepackte, fertige Mozartkugel gegessen, und da herrschte geradezu Langeweile in meinem Geschmacksraum, während meine eigenen Kugeln ein wahres – aber sehr harmonisches – Feuerwerk aus Nougat, Marzipan, Pistazien und Schokolade abgefeuert haben. Herrlich!

Aufgrund dieser Kugeln ist folgendes passiert:

  1. Ich wurde gefragt, ob ich das beruflich mache und etwa Konditor bin.
  2. Mir wurde ein Doppelheiratsantrag gestellt und ein Ring angeboten.
  3. Und ich wurde gefragt, wie lang ich das schon mache.

Dass ich dieses Jahr zum ersten Mal in meinem Leben Plätzchen, Muffins und Mozartkugeln gemacht habe, muss ich ja keinem unter die Nase reiben. Als nächstes habe ich es übrigens auf den Schokokuchen von delicious:days abgesehen.

Muhahahaha ich werde die Weltherrschaft an mich reißen und Gehirnwäsche durch Mozartkugeln und Vanillekipferl betreiben und die Menscheit unterjochen… Oh habe ich da gerade laut gedacht?

C is for Cookie…

Die kleinen Freuden des Lebens! Gestern hatte ich endlich meine vier unterschiedlichen Sorten Plätzchen fertig (Vanillekipferl, Wespennester, Husarenkrapferl und Schoko-Kokos-Würfel), weshalb ich gleich mal einen leckeren Teller zusammengestellt und mit in mein Reha-Zentrum gebracht habe. Und was sagt mein Physiotherapeut da nachdem die Plätzchen die Runde gemacht hatten? Ich wäre “die Göttin der Kekse”. Ha! Zum ersten Mal in meinem Leben backe ich ganz alleine Plätzchen, und schon bin ich eine Cookie-Goddess. Hihi. Und weil sie so lecker sind, hier noch ein paar Impressionen:

Ein Händchen fürs Backen: Nutella-Bananen-Muffins

Im Zuge meiner Backphase musste noch ein weiteres Rezept her, um meine häuslichen Bedürfnisse zu befriedigen: Also machte ich mich an Nutella-Bananen-Muffins, ebenfalls von meinem neuen Lieblings-Futter-Blog delicious:days.

Und irgendwie scheine ich – zumindest was backen angeht – derzeit ein glückliches Händchen zu haben. Ich weiß leider keine Entsprechung für einen ‘grünen Daumen’ (‘brauner Daumen’ klingt irgendwie alles andere als lecker), aber wenn es so etwas gäbe, würde es voll auf mich zutreffen! Denn die Muffins sind nicht nur total genial lecker, saftig und bananig mit leichtem Nutella-Unterton, nein, im Originalrezept heißt es außerdem:

The only thing I’ll try to work on is their shape (I’d prefer muffins shaped like little mountains…), but since I knew how the original banana bread recipe turned out (luscious, dense – but quite flat…), it wasn’t much of a surprise.

Ich hatte mich nun darauf eingestellt, ebenfalls so flache Muffins am Ende herauszubekommen wie Nicole von delicious:days, aber siehe da: Nach wenigen Minuten fingen meine kleinen Teigbatzen an, sich in ihren Förmchen zu strecken und zu recken. Und sich zu bizarr geformten Türmchen zu erheben. Ok, manche knickten dann am Ende etwas zur Seite aufgrund der Schwere des Teigs, aber sie sehen trotzdem schön aus. Schiefe Türmchen, aber definitiv Türmchen:

Was mich allerdings konsequenterweise vor die Aufgabe stellte, wie ich jetzt sinnvoll den Schokoguss obendrauf gießen kann. Die Originalmuffins waren ja auch deshalb so schön, weil sich auf der flachen Oberseite die Schokolade so herrlich als dicke Schicht festsetzen konnte, die aussah wie erstarrtes Nutella. Während bei meinen kleinen Bergen die Schoki natürlich an der Seite runterläuft und man dann auch gutes Timing braucht, dass die Deko nicht auch wieder runterrollt.

Mal sehen an was ich mich als nächstes versuche… Vanillekipferl? Husarenkrapferl? Mhhhmmmm…

Start der Plätzchensaison. Mit Hindernissen. Und ein leckerer Blog.

Irgendwie habe ich im Moment eine häusliche Phase. Nicht nur, dass ich gerade viel Spaß am Kochen habe und sogar mal wieder gebügelt und gesaugt und Wäsche gewaschen habe, nein, auch mental dürstet es mich gerade irgendwie nach Häuslichkeit, nach Haus, Familie, Mann, Hafen. Aber das geht sicher wieder vorbei. Anyway.

Nun habe ich also beschlossen, die Plätzchensaison einzuläuten. Ist das nicht etwas früh fragt Ihr Euch? Na aber seien wir doch mal ehrlich: Im Dezember können wir eh keine Plätzchen mehr sehen, weil sie uns zum Hals raushängen (bildlich gesprochen). Von dem her backe ich also lieber Kekse, wenn alle noch Lust darauf haben.

Mein erstes Mach- bzw. Backwerk sind Chocolate Coconut Cubes. Wobei ich bei der Gelegenheit auch gleich meinen derzeitigen Lieblingsblog vorstellen kann: Deliciousdays.com. Der gemacht wird von Nicole aus München, die mit ihrem herrlich leckeren Foodblog von der Times unter die 50 besten Webseiten gewählt wurde. Und wirklich, ihre erfrischende Einstellung zu Essen und Kochen, ihre kleinen Geschichten zu den Rezepten, die wundervollen Fotos (Essen zu fotografieren, so dass es nicht nach eklig aussieht ist schon eine Leistung für sich!) und natürlich die bodenständigen, realistischen und nachkochbaren Leckereien  ohne den sonst üblichen Schickschnack machen diesen Blog zu einer Inspiration der besonderen Art. Eine so starke Inspiration, dass ich mir gestern zwanghaft  eine Küchenwaage, einen Mörser, ein Muffinblech und diverse andere Utensilien besorgen musste.

Zurück zum Backen der Chocolate Coconut Cubes: Das Unternehmen wurde durch mehrere Vorkommnisse erschwert. Zum einen erwies es sich als schwierig, Butter, Zucker und Honig “schaumig” zu schlagen. Es wurde bei mir nur klumpig, ich nehme an die Butter war noch zu kalt. Zum anderen habe ich mich so auf den Duft von Keksen und Plätzchen gefreut, der beim Backen durch die Wohnung zieht. Und dann übermannt mich pünktlich zum Fertigstellen des Teigs endgültig mein Schupfen, der mich schon seit gestern plagt, und jeglicher Geschmacks- und Geruchssinn ist dahin. Das war sehr frustrierend. Nachdem die Würfel fertig gebacken waren, war die nächste Herausforderung, diese in Schokolade zu tauchen und in den Kokosflocken zu wälzen. Bei der dritten Packung Schokoguss hat es schließlich geklappt: Unbedingt Vollmilch, keine dunkle Schoki benutzen. Wieder was gelernt. Am Ende hat sich aber alles gelohnt! Die Dinger sind ultralecker, die Schokohülle knackt wunderbar wie in einer Magnum-Werbung und das Innenleben ist saftig, soft und ein Gaumenschmeichler. Und das ist ein Foto meiner Schoko-Kokos-Würfel – fast so schön wie die Originale, oder?

Noch einen Lolli, Mr McCain?

Inwiefern die Obamanie in Deutschland jetzt mehr Wahlkampf, Medienhype oder wirklich gerechtfertigt ist, will ich hier gar nicht näher erläutern. Fest steht so oder so, dass Obama der bessere Kandidat für das amerikanische Präsidentenamt ist, zumindest für jeden, der nicht noch geistig irgendwo nahe dem Mittelalter stehen geblieben ist. Aber während ich McCain bisher für einen bemitleidenswerten alten Mann gehalten habe, der aufgrund seines konservativen Kleingeists nichts besseres zu tun hat, als zum Beispiel gegen Adoptionsmöglichkeiten für homosexuelle Paare zu kämpfen, bekommt er nun zusätzlich die trotzige Note eines vierjährigen Kindes, dem man am liebsten einen Lolli in den Mund stopfen würde, damit es endlich die Klappe hält und aufhört zu whinen, pardon, weinen.

Angesichts der Bilder von Massen begeisterter Menschen, die in Berlin der Rede Obamas lauschten – Massen, von denen jeder deutsche Politiker nur träumen kann – fühlte sich McCain wohl beleidigt; als hätte man ihm den besagten Lolli wieder weggenommen und ihn Obama gegeben. Wie von einem (t)rotzigen vierjährigen Gör kommt nun von McCain prompt die passende Reaktion, mit der er sich – wie auch bei kleinen Kindern der Fall – unfreiwillig der Lächerlichkeit preisgibt: Ein Video, das sich nicht nur über Obama, sondern vor allem über “die Deutschen” lustig macht, und so vor albernen Stereotypen strotzt, dass man sich am Ende wundert, wer sich hier eigentlich über wen lustig macht. Hier schneidet sich Mr McCain ins eigene Fleisch, “ein zweischneidiges Pferd”, wie der verehrte Kollege Budiman sagen würde. Marxisten, Che Guevara, David Hasselhoff, und weitere subversive Kräfte werden da bei den Deutschen und damit bei Obama verortet. Ich empfehle, die YouTube-Version zuerst ohne und dann mit Kommentaren zu gucken.

Und selbst wenn das Video so armselig ist, dass man ohnehin schon nicht mehr weiß, für wen es eigentlich wirbt, darf man es als absolut unangebracht und frech empfinden, dass sich Herr McCain aus blankem Neid und Trotz einer solchen Taktik bedient: Nämlich gleich die kompletten Deutschen mal wieder als Vollidioten hinzustellen, um Obama dann als den König der Narren verunglimpfen zu können und damit die Macht der Bilder abzuschwächen. Die ja im Moment definitiv auf Seiten Obamas stehen.

Nun ja. Da die trotzigen Windungen McCains schon ein solches Negativ-Niveau unterhalb jeder intellektuellen Gürtellinie erreicht haben, das man nur noch als desperate bezeichnen kann, scheinen wir uns ja zumindest wirklich auf dem richtigen Weg hin zu Obama als Präsident zu befinden.

Vielleicht sollte man eine Stiftung gründen, die Millionen von Lollipops über dem amerikanischem Luftraum abwirft. Dann könnten sich die geistigen Kleinkinder wie McCain die Süßigkeiten in den Mund stopfen und sich zufrieden in die Ecke setzen, und es wäre eine wesentlich friedlichere Welt. Schließlich sagte auch George Bernard Shaw angeblich schon 1894: “What use are cartridges in battle? I always carry chocolate instead.”

Frittierte Mars-Riegel und das 300 Minuten-Ei

Irgendwie kam das Thema heute auf “Deep-fried Mars bars” zu sprechen, also frittierte Mars-Riegel. Eine Spezialität aus Schottland. Hört sich zwar eklig an, sieht aber saulecker aus. Muss ich unbedingt mal probieren. Weniger scharf bin ich jetzt auf die deep-fried pizza, ebenfalls aus Schottland, für die Tiefkühlpizzen in Frittierteig getaucht und dann frittiert werden wie Fish’n'Chips. Oder eben Mars bars.

Weitere Spectacular Recipes & Memorable Food Experiences gibt es übrigens auf fxcuisine.com. Wie zum Beispiel das 300-Minuten-Ei: Da werden rohe Eier über fünf Stunden im Backofen gebacken, so dass das weiße braun wird und nach Angaben der Webseite “leicht nussig” schmeckt.

Mein kurioser Tipp aus eigener Erfahrung: Pommes beim McDonalds statt in Ketchup in McDonalds-Softeis tauchen (ohne Soße!). Das klingt auch komisch, ist aber wirklich schmackhaft. Ganz ehrlich, das muss man mal probieren. Ich teste dafür mal Erdnussbutter mit Marmelade auf Toast.

A propos: Laut EU-Verordnung dürfen nur Lebensmittel mit mehr als 82% Milchfett-Anteil den Namen “Butter” tragen. Weshalb Erdnussbutter bei uns deshalb auch eher als Erdnusscreme, -paste, oder -mus im Handel erhältlich ist, ist ja schließlich auch null Milchfett drin.

Zum Abschluss noch ein Zitat zur schottischen Cuisine von fxcuisine.com:

The Scottish Diet

Any and all thing you can eat
But this proportion always heed:
A third from fat
A third from sugar
A third from alcohol

From time to time, you can eat a small amount of fruits, in the form of jams or preserves, or even better, distilled.

Prost!