Bereits in der zweiten, verbesserten Auflage: “Natural Harvest – A Collection of Semen-Based Recipes“. Kurz gesagt, ein Sperma-Kochbuch. Hier die Beschreibung:
Semen is not only nutritious, but it also has a wonderful texture and amazing cooking properties. Like fine wine and cheeses, the taste of semen is complex and dynamic. Semen is inexpensive to produce and is commonly available in many, if not most, homes and restaurants. Despite all of these positive qualities, semen remains neglected as a food. This book hopes to change that. Once you overcome any initial hesitation, you will be surprised to learn how wonderful semen is in the kitchen. Semen is an exciting ingredient that can give every dish you make an interesting twist. If you are a passionate cook and are not afraid to experiment with new ingredients – you will love this cook book!

Für schlappe 18,95 Euro gibt es 61 Seiten voller Rezepte. Ich empfehle, die Comments zu dem Buch auf der Bestellseite zu lesen – sehr erhellend:
Feltcher 5 Mär 2009
von Billy Vickness
So after you Feltch the semen is it still good with all the contaminents or will you have to have somebody purify the semen for you?
17 Feb 2009
von Han Jabba
I might try the sushi one first. My lady is used to eating it raw so that seems like a good start point.
awesome 8 Feb 2009
von Paul Chad
This book is amazing, i love preparing the ingredients, i have my “friends” come by and help me get them together and then we enjoy our meals!
storing cum, help please ! 1 Feb 2009
von Sam Cain
how long and you store cum for eating later and how should you store it?
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Ich gebe zu, im der tristen Wüste der deutschen Fernsehlandschaft schaue ich immer mal wieder gerne DMAX, das selbsternannte Fernsehen für die tollsten Menschen der Welt: Männer. DMAX teilt seine Senderubriken in Motor, Tattoo, Adrenalin, Typen und Lifestyle ein. Interessanterweise verstecken sich dann hinter dem toughen, starken Wörtchen Lifestyle vor allem Kochsendungen – was man ja jetzt bei einem Fernsehsender für Männer nicht gerade erwarten würde.
Nun macht das natürlich auf den zweiten Blick irgendwie auch Sinn, schließlich sind ja so gut wie alle Star-, Fernseh- und Eliteköche Männer, während die Frauen anscheinend nur für die niederen 99,99 Prozent aller gekochten Gerichte zuständig sind und der gemeine Mann schon an einem Spiegelei scheitert.
Auffällig ist dann vor allem, was für ein Art Kochshow die Zielgruppe Mann in der Prime Time ansprechen soll. Da gibt es zum Beispiel Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks, also den Elite-Genießer, der sich die besten und teuersten Happen (männlicher) Köche weltweit zu Gemüte führt. Damit es ein bisschen männlicher wirkt, wird er immerhin als der “Rebell unter den Feinschmeckern dieser Welt” gepriesen. Dann hat DMAX da noch Gordon Ramsay, den “Chef ohne Gnade” in seiner “Höllenküche”, der sich vor allem deftige Schimpftiraden mit unfähigen Versagerköchen liefert. Das ist dann zwar manchmal unmenschlich, aber anscheinend nicht unmännlich. Für den obligatorischen Ekel-Faktor sorgt dann noch Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt. Hier wird vom Fledermausflügel bis zum Meerschweinchengehirn nichts verschmäht was so kreucht und fleucht auf dieser Erde, und der von der modernen Gesellschaft verweichlichte Mann vor dem Fernseher kann bei diesem Anblick seine animalischen, blutigen, insektenbeinevertilgenden Urtriebe zumindest visuell wieder einmal ausleben. So kommt zumindest die Intention der Sendung rüber, ob das wirklich so ist sei mal dahingestellt.
Die einzige ‘normale’ Kochshow, der Koch für gewisse Stunden (Koch sucht sich Leute im Supermarkt und geht mit ihnen nach Hause um mitzukochen), läuft bezeichnenderweise kurz vor Mittag. Also zu einer Sendezeit, an der sowieso kein Mann zuhause vor dem Fernseher sitzt. Und sich nur ein paar bügelnde Hausfrauen auf DMAX verirren.
So spiegelt der Sender eigentlich wunderbar die Geschlechterverteilung in den Küchen dieser Welt wider – Männer in den (rebellischen, exotischen, ekligen, teuren oder einfach nur elitären) Profiküchen, Frauen in den Küchen zuhause oder im Supermarkt.
Nun kann man einem Fernsehsender für Männer ja keinesfalls vorwerfen, kein Fernsehen für Frauen zu machen. Aber manchmal würde mich das schon interessieren, wie hoch der Frauenanteil tatsächlich bei den DMAX-Kochsendungen ist. Ich werde sicher bald wieder einschalten…
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Gestern hatten wir ein Zeichen für einen guten Tag, heute ein untrügliches Signal für einen schlechten. Einen typischen Bad Hair Day. Das Zeichen wäre: Wenn ich beim kochen nur Katastrophen produziere. Wenn mir zum Beispiel ein Gewürzgefäß vom Regal direkt in den Topf mit der fast fertigen Soße fällt, dabei aufgeht, die Soße ruiniert, mir in dem Moment vor Panik auch noch ein anders Gewürzgefäß runterfällt, auf dem Boden aufprallt, mit lautem Klirren zerschellt und dabei noch das ganze Gewürz auf dem Boden rieselt. Oder ich das Salz mit dem Zucker vertausche. Oder das Mehl mit dem Puderzucker. Oder mir, wie heute, beim letzten Schnitt durch das Reststück Zwiebel katapultartig das Holzbrett umkippt und sich die geschnittenen Zwiebelstückchen in hohem Bogen auf dem Boden der Küche verteilen, ich das ganze mit dem Staubsauer aufsaugen muss und sich der Zwiebelduft á la Dönerbude in der Wohnung verteilt. Und mir nebenbei die Nudeln verkochen, während mir die restlichen Zwiebelstückchen unter den Socken kleben. Oder oder oder.
Diese Kochkatastrophen passieren also dann unweigerlich an Tagen, an denen alles schiefgeht. Tage, an denen ich Benzin in mein Diesel-Auto tanke, an denen die Deutsche Bahn mal wieder einen Komplettausfall hat während ich in der Pampa irgendwo zwischen Köln und Frankfurt stehe, an denen der Bus zu früh oder zu spät kommt, ich nichts zum anziehen finde und die Haare, ja davon wollen wir gar nicht sprechen. Das sieht in etwa so aus:

Ich sollte mir also die gedankliche Notiz machen, entweder, wenn ich merke, dass beim kochen alles schiefgeht, ich mich einfach auf die Couch legen und den Tag verschlafen sollte, oder an solchen Bad Hair Days schlicht und ergreifend nicht zu kochen und mir Pizza zu bestellen.
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Ups, Pardon, ich meine natürlich Mozartkugeln. Die habe ich nämlich nach einem Rezept auf einem meiner Lieblingsblogs gestern nachproduziert. Und die kleinen Bällchen sind wirklich ein Traum! Ich habe als Vergleich eine eingepackte, fertige Mozartkugel gegessen, und da herrschte geradezu Langeweile in meinem Geschmacksraum, während meine eigenen Kugeln ein wahres – aber sehr harmonisches – Feuerwerk aus Nougat, Marzipan, Pistazien und Schokolade abgefeuert haben. Herrlich!
 
Aufgrund dieser Kugeln ist folgendes passiert:
- Ich wurde gefragt, ob ich das beruflich mache und etwa Konditor bin.
- Mir wurde ein Doppelheiratsantrag gestellt und ein Ring angeboten.
- Und ich wurde gefragt, wie lang ich das schon mache.
Dass ich dieses Jahr zum ersten Mal in meinem Leben Plätzchen, Muffins und Mozartkugeln gemacht habe, muss ich ja keinem unter die Nase reiben. Als nächstes habe ich es übrigens auf den Schokokuchen von delicious:days abgesehen.
Muhahahaha ich werde die Weltherrschaft an mich reißen und Gehirnwäsche durch Mozartkugeln und Vanillekipferl betreiben und die Menscheit unterjochen… Oh habe ich da gerade laut gedacht?
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Im Zuge meiner Backphase musste noch ein weiteres Rezept her, um meine häuslichen Bedürfnisse zu befriedigen: Also machte ich mich an Nutella-Bananen-Muffins, ebenfalls von meinem neuen Lieblings-Futter-Blog delicious:days.
Und irgendwie scheine ich – zumindest was backen angeht – derzeit ein glückliches Händchen zu haben. Ich weiß leider keine Entsprechung für einen ‘grünen Daumen’ (‘brauner Daumen’ klingt irgendwie alles andere als lecker), aber wenn es so etwas gäbe, würde es voll auf mich zutreffen! Denn die Muffins sind nicht nur total genial lecker, saftig und bananig mit leichtem Nutella-Unterton, nein, im Originalrezept heißt es außerdem:
The only thing I’ll try to work on is their shape (I’d prefer muffins shaped like little mountains…), but since I knew how the original banana bread recipe turned out (luscious, dense – but quite flat…), it wasn’t much of a surprise.
Ich hatte mich nun darauf eingestellt, ebenfalls so flache Muffins am Ende herauszubekommen wie Nicole von delicious:days, aber siehe da: Nach wenigen Minuten fingen meine kleinen Teigbatzen an, sich in ihren Förmchen zu strecken und zu recken. Und sich zu bizarr geformten Türmchen zu erheben. Ok, manche knickten dann am Ende etwas zur Seite aufgrund der Schwere des Teigs, aber sie sehen trotzdem schön aus. Schiefe Türmchen, aber definitiv Türmchen:

Was mich allerdings konsequenterweise vor die Aufgabe stellte, wie ich jetzt sinnvoll den Schokoguss obendrauf gießen kann. Die Originalmuffins waren ja auch deshalb so schön, weil sich auf der flachen Oberseite die Schokolade so herrlich als dicke Schicht festsetzen konnte, die aussah wie erstarrtes Nutella. Während bei meinen kleinen Bergen die Schoki natürlich an der Seite runterläuft und man dann auch gutes Timing braucht, dass die Deko nicht auch wieder runterrollt.
Mal sehen an was ich mich als nächstes versuche… Vanillekipferl? Husarenkrapferl? Mhhhmmmm…
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Irgendwie habe ich im Moment eine häusliche Phase. Nicht nur, dass ich gerade viel Spaß am Kochen habe und sogar mal wieder gebügelt und gesaugt und Wäsche gewaschen habe, nein, auch mental dürstet es mich gerade irgendwie nach Häuslichkeit, nach Haus, Familie, Mann, Hafen. Aber das geht sicher wieder vorbei. Anyway.
Nun habe ich also beschlossen, die Plätzchensaison einzuläuten. Ist das nicht etwas früh fragt Ihr Euch? Na aber seien wir doch mal ehrlich: Im Dezember können wir eh keine Plätzchen mehr sehen, weil sie uns zum Hals raushängen (bildlich gesprochen). Von dem her backe ich also lieber Kekse, wenn alle noch Lust darauf haben.
Mein erstes Mach- bzw. Backwerk sind Chocolate Coconut Cubes. Wobei ich bei der Gelegenheit auch gleich meinen derzeitigen Lieblingsblog vorstellen kann: Deliciousdays.com. Der gemacht wird von Nicole aus München, die mit ihrem herrlich leckeren Foodblog von der Times unter die 50 besten Webseiten gewählt wurde. Und wirklich, ihre erfrischende Einstellung zu Essen und Kochen, ihre kleinen Geschichten zu den Rezepten, die wundervollen Fotos (Essen zu fotografieren, so dass es nicht nach eklig aussieht ist schon eine Leistung für sich!) und natürlich die bodenständigen, realistischen und nachkochbaren Leckereien ohne den sonst üblichen Schickschnack machen diesen Blog zu einer Inspiration der besonderen Art. Eine so starke Inspiration, dass ich mir gestern zwanghaft eine Küchenwaage, einen Mörser, ein Muffinblech und diverse andere Utensilien besorgen musste.
Zurück zum Backen der Chocolate Coconut Cubes: Das Unternehmen wurde durch mehrere Vorkommnisse erschwert. Zum einen erwies es sich als schwierig, Butter, Zucker und Honig “schaumig” zu schlagen. Es wurde bei mir nur klumpig, ich nehme an die Butter war noch zu kalt. Zum anderen habe ich mich so auf den Duft von Keksen und Plätzchen gefreut, der beim Backen durch die Wohnung zieht. Und dann übermannt mich pünktlich zum Fertigstellen des Teigs endgültig mein Schupfen, der mich schon seit gestern plagt, und jeglicher Geschmacks- und Geruchssinn ist dahin. Das war sehr frustrierend. Nachdem die Würfel fertig gebacken waren, war die nächste Herausforderung, diese in Schokolade zu tauchen und in den Kokosflocken zu wälzen. Bei der dritten Packung Schokoguss hat es schließlich geklappt: Unbedingt Vollmilch, keine dunkle Schoki benutzen. Wieder was gelernt. Am Ende hat sich aber alles gelohnt! Die Dinger sind ultralecker, die Schokohülle knackt wunderbar wie in einer Magnum-Werbung und das Innenleben ist saftig, soft und ein Gaumenschmeichler. Und das ist ein Foto meiner Schoko-Kokos-Würfel – fast so schön wie die Originale, oder?

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Wo wir schon beim Thema sind, habe ich eigentlich schon erwähnt dass ich echt manchmal schweinedoof sein kann? Da lege ich den rohen Tortilla-Fladen in das kochendheiße Öl und fasse mit meinem kleinen Finger schön bis auf den Boden der Pfanne. So ein kleiner unschuldiger Finger kann echt wehtun für mehrere große… Gnarg.
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