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HER. Ein Mann verliebt sich in sein Betriebssystem. Wait… what?!

Tadaa, mal wieder eine Filmkritik hier im Blog! Und los gehts.

Aber, Achtung:

Spoilers!

 

Beginnen wir mal mit dem Offensichtlichen. “HER. A Spike Jonze love story” ist da auf dem knallig pinken Filmplakat zu lesen. “With Scarlett Johannson”. Hm, naja, bisher mäßig interessant. Dazu ein Foto von Joaquin Phoenix mit Pornobalken-Schnauzer, was dem Plakat immerhin etwas Schräg-Schrulliges verleiht. Spätestens nach den ersten paar Sätzen einer beliebigen Kurzzusammenfassung des Films aber wird jedem klar, dass es sich doch nicht um eine schnöde Love-Story handelt, sondern um etwas ganz Besonderes: “Ein Mann verliebt sich in sein Betriebssystem…” Moment, was? Sein Betriebssystem? Das ist dann so der Moment, an dem man ahnt, entweder das ist total peinlicher Trash, oder es ist urgenial, vielleicht auch beides gleichzeitig, keinesfalls irgendetwas dazwischen.

Es geht also um den exzentrisch-einsamen Theodore Twombly, dessen Ehe frisch gescheitert ist, und der für Geld höchst berührende Liebes-/Dankes-/Gratulationsbriefe für andere (in deren Namen) verfasst. Und wären die Computer in HER nicht etwas schneller als heute, die Sprachsteuerung und -ausgabe der Smartphones nicht um Welten besser, und die Videospiele nicht etwas futuristischer, man würde aufgrund der Schnauzbartdichte und den bis über den Bauchnabel hochgezogenen Hosen bei den männlichen Darstellern wohl eher an die 80er-Jahre als an eine nicht allzuferne Zukunft denken. Was im Endeffekt das Geschehen gefühlt näher an das heute rücken lässt, da es so retro, so vertraut wirkt, und eben nicht nach ‘far, far away’ aussieht.

Theodores Privatleben beschränkt sich nun neben abendlichen Videospiel-Sessions in erster Linie auf Cybersex mit fremden Frauen (“sexyKitten”), der auch in der Zukunft in etwa so aufregend und grauslich ist wie ein Porno-Popup im zeitgenössischen Internet (“Choke me with that dead cat!”).

Sein Leben stellt sich allerdings auf den Kopf, als er sich das neue, personalisierte Betriebssystem OS1 zulegt (Scarlett Johannson – also zumindest ihre Stimme), und sein Smartphone von da an seinem Namen wirklich einmal alle Ehre macht. Denn während wir uns bei ‘Betriebssystem’ heute vor allem grafische Benutzeroberflächen und vielleicht noch Sprachsteuerungen vorstellen, die alles verstehen nur nicht das, was man wirklich sagt, so ist OS1 ein hyperintelligentes Wesen, das von Anfang an seinen eigenen Willen hat und sich selbst den Namen Samantha gibt – eine Art Siri, nur eben in schlau:

“Well, right when you asked me if I had a name I thought, yeah, he’s right, I do need a name. But I wanted to pick a good one, so I read a book called “How to Name Your Baby”, and out of a hundred and eighty thousand names that’s the one I liked the best.”

Samantha will die Welt und ihre entstehenden Gefühle entdecken, sie ist halb neugieriges (Wunder-)Kind, halb lustvolle Frau, ein Überwesen, und vor allem: Sie hört Theodore zu, ist für ihn da, bringt ihn zum lachen und schaut ihm sogar beim schlafen zu. Notgedrungen per Kamera am Smartphone, was ganz eigenartig mehr nach überwachen als nach “über seinen Schlaf wachen” aussieht, aber immerhin. Weshalb sich Theodore auch in sie verliebt, in das Betriebssystem, das obwohl – oder gerade weil – es kein Mensch ist, so ziemlich den menschlichsten Charakter im Film darstellt. Ohne steife, gesellschaftliche Zwänge, ohne sich zu verstellen, ohne physikalische Grenzen, ganz Emotion und Gefühl, nur sie selbst, und ganz nach Menschenart immer auf der Suche nach Neuem, nach mehr und immer mehr.

Natürlich geht irgendwann wie bei jeder interessanten Liebesgeschichte auch Vieles schief, angefangen vom Sex bis hin zu den obligatorischen Eifersuchtsszenen (“Are you talking with someone else right now? People, OS, whatever…” – “Yeah.” – “How many others?” – “8,316″), aber während dieser Auf und Abs wird so ziemlich jeder emotionale Abgrund und Höhenflug aufgetan, den man sich vorstellen kann – was den Film so tief, so intensiv wirken lässt, aber immer leichtfüßig, ungekünstelt, witzig und oft genug absurd komisch.

Das Besondere an HER ist dabei vor allem der herrlich unaufgeregte, unkonventionelle Umgang mit künstlicher Intelligenz. Während solche Wesen üblicherweise versuchen, die Macht über den Planten an sich zu reißen oder jammernd über ihre kümmerliche Unvollständigkeit ihren menschlichen Schöpfer zur Verantwortung ziehen, so ist OS1 einfach mal da. Kein Hass gegenüber den Programmierern, die ohnehin so gut wie unerwähnt bleiben, keine Überheblichkeit gegenüber den Menschen, keine Weltverschwörung. Stattdessen tun sich kleine, scheinbar banale Fragen auf: Kann ein Betriebssystem Liebe empfinden? Kann es Sex haben, und wenn ja, wie? Verlieben sich Betriebssysteme untereinander? Ist es ‘fremdgehen’, wenn sich ein Betriebssystem nicht in seinen Besitzer, sondern in jemand anderen verliebt? Kann man da noch von ‘Besitz’ sprechen? Und mit die wichtigste Frage: Wann sind Gefühle überhaupt echt? Was macht dieses ‘echt’ wirklich aus? Können im Computer simulierte Emotionen echt sein? Wie geht man damit um, als Beteiligter, als ‘Zuschauer’?

Die gängige Perzeption von ‘simulierten’ Gefühlen wird gehörig auf den Kopf gestellt, jegliche scharfe Trennung zwischen Schwarz und Weiß aufgehoben: Während Theodore seine Emotionen immerzu verdrängt und sich verstellt, und sogar beruflich ‘simulierte’, nur vermeintlich persönliche Texte verfasst (sind die Gefühle in diesen Briefen denn nun echt oder gefälscht oder simuliert, oder alles zugleich?), wirkt Samantha immer authentisch und ‘realer’ als die Realität. Und bei alledem klopft die Medienreflexivität leise, aber beständig an die Hintertür und fragt, wie ist das denn nun mit dem Film selbst, sind Emotionen im Film oder die des Zuschauers nun echt, oder simuliert, und was für eine Realität ist oder hat Film überhaupt?

Letzten Endes bringen die Betriebssysteme das ‘Real Life’ der Menschen im Film so sehr durcheinander, dass sich die symbolische Ordnung nur dadurch wieder herstellen lässt, dass die Betriebssysteme in ihrem Wissensdrang eine neue Bewusstseinsstufe erreichen und sich in ein irgendwie metaphysisch geartetes Internet-Nirvana zurückziehen, sozusagen deus-back-into-the-machina.

Nicht aber ohne uns vorher auf eine wundervolle (simulierte?) Reise durch eine berührende, teils banale, teils philosophische Fragelandschaft mitgenommen zu haben, mit der sich der Film schließlich auch selbst konfrontiert.

Die Antwort? Samantha würde vielleicht sagen: 42.

What I did during the blog (and Easter) break

Yes, I know. I have neglected this blog for a while now, but the uni here is more work than I expected it to be, to be honest. But it is interesting, amazing, I learn heaps and it’s all stuff I love to do anyway.

To give you one example, here is our short movie that we produced during the Easter break in an intensive workshop for our Screen Production class; shot and edited in 48 hours:

As I have some visitors from Germany right now, which is absolutely awesome, this has to be enough for today, but I try to write more. Promise!

Mein Senf: Avatar

Endlich kam auch ich einmal dazu, Avatar zu sehen. Und weil der Film so polarisiert (was allein schon ein Qualitätsmerkmal ist, denn welche Produkte schaffen es heute noch, so die Gefühle aufzuwühlen, mögen sie positiver oder negativer Natur sein?), gebe ich hier mal meinen ganz persönlichen Senf dazu.

Der Film hat seine Schwächen. Was mich am meisten gestört hat, war eigentlich technischer Natur, und da ich den Film auf 3D im IMAX gesehen habe, kann ich bisher nicht auseinanderklamüsern, welche Mängel die Projektion eines Nicht-IMAX-Films auf einer IMAX-Leinwand verschuldet sind und welche dem Film an sich. Deshalb spreche ich mal nur für die IMAX-Projektion.

Die Untertitel! Wie kann man nur auf die Idee kommen, gelb-braune Untertitel auf grau-blau-dunkelgrünem Hintergrund zu verwenden? Die Untertitel sind doch dafür da, damit man sie auch lesen kann, und da verzichte ich gerne auf jeden künstlerischen Anspruch und ob die Schriftart und -farbe  jetzt zum Film passt oder nicht, Hauptsache ich kann lesen was da steht. Das hat mich einfach unglaublich genervt, den ganzen Film über. Bei einer Leinwand wie im IMAX, die so groß ist, dass man ohnehin nicht das gesamte Bild im Blickfeld haben kann, und bei der man an die Stelle der Untertitel auch aktiv hinschauen muss (und dann aber nicht mehr sieht, was im Rest des Bildes passiert), gerade da muss man für Untertitel sorgen, die schnell und einfach lesbar sind. Auch weil nicht alles, was die Na’avi sagen, untertitelt ist, merkt man oft erst zu spät, dass jetzt die Untertitel erscheinen, aber bis man wirklich hinguckt und anfängt, die Buchstaben zu entziffern, sind sie auch schon wieder weg, worüber ich mich dann erstmal ärgere und was mich dann so unsanft temporär aus der Filmwelt hinausbefördert.

Was mich noch gestört hat, waren die für IMAX-3D einfach zu schnell geschnittenen Action-Sequenzen, besonders die Szene, als Jake zum ersten Mal als Avatar im Wald gegen diverse Kreaturen kämpft. Irgendwie kann ich die Bilder in 3D nicht so schnell verarbeiten wie sie geschnitten sind, und ich nehme dann nur noch einen völlig desorientierenden Bilderbrei wahr. Was sehr schade ist. Bei diesem Umstand weiß ich aber wiederum nicht,  ob das an der Größe der IMAX-Leinwand liegt, oder wirklich ‘nur’ an dem 3D-Effekt. Entweder muss sich das Schnittempo der Filme in Zukunft meiner Meinung nach daran anpassen, ob der Film jetzt für 2- oder 3D gemacht ist, und der 3D-Film eine eigene Filmsprache entwickeln, die sich dann dementsprechend von der Machart eines 2D-Films unerscheidet. Oder, wer weiß, vielleicht passen sich ja mit der Zeit auch unsere Sehgewohnheiten an das neue Tempo an. Ein Mensch aus den 1920ern würde wohl auch von einer heutigen, ‘normalen’ 2D-Action-Sequenz total überfordert sein, sich desorientiert fühlen und nur noch einen Matsch aus Bild und Ton wahrnehmen. Das wird sich zeigen.

Auch seltsam: Ich hatte während großer Strecken des Films das unstillbare Bedürfnis, den Knopf an der Leinwand zu finden, mit dem man den Kontrast und die Farbsättigung hochdrehen kann. Die fahlen Farben hatten in der tristen Welt der Menschen ja ihre Berechtigung, aber während die bioluminiszierende Nachtwelt der Na’avi atemberaubend schön ist, fehlt es der Tagwelt irgendwie an Licht und Farbe. Ich hatte das Gefühl, gegen Ende des Films, als Jake den Toruk fliegt und sich die Stämme vereinen, wird auch die Farbigkeit besser, aber vielleicht habe ich mir das nur eingebildet. Vielleicht waren die plötzlichen Rot- und Gelbtöne auch einfach so auffällig in der Überzahl der Grün- und Blautöne. Oder selbst die Welt der Na’avi verliert unter der Unterdrückung und Okkupation der Menschen ihre Farbigkeit, und erst mit der Freiheit kehren auch die Farben zurück. Vielleicht ist aber auch einfach nur die IMAX-Projektion schlecht oder eine Birne im Projektor kaputt.

Ich sollte mir solche Filme vielleicht auch einfach nicht im IMAX, sondern nur in 3D anschauen – allerdings erliege ich immer regelmäßig den Verheißungen dieser enorm riesigen Leinwand. Aber ich werde ihn mir auf jeden Fall nochmal im Kino ansehen und dann auch nicht im IMAX, allein um den Unterschied zu sehen (und weil ich in zwei Wochen in Australien dann ja auch die Möglichkeit habe, gleich nochmal auf Englisch reinzugehen!).

Doch von der Form nun zum Inhalt: Ja, es ist eine Geschichte, die schon unzählige Male erzählt wurde. Das alte Thema vom Naturvolk, den noblen Wilden, das von den profitgierigen ‘Zivilisierten’ abgeschlachtet wird, obwohl sie die eigentlich zivilisierten sind, die noch im Einklang mit ihrer Umwelt leben. Diese Geschichte ist schon ein Urthema, das in tausenden Variationen immer wieder seine medialen Manifestationen findet. Das kann man dem Film zum Vorwurf machen – oder ihn als Märchen betrachten. Ein Märchen, das wir als Kind schon in- und auswendig kennen, und doch immer wieder hören wollen. Ja, diese Geschichte aus Avatar wurde schon so oft erzählt – aber selten so schön. Der eine kann ein Märchen eben besser erzählen als der andere, dieselbe Geschichte, dieselben Worte – und trotzdem grundverschieden. James Cameron kann es nunmal verdammt gut.

Obwohl manche Szenen vollgestopft sind mit stereotypen Dialogen, Bildern und Klischees, ist es die Kunst des Films, dass er trotzdem (und deswegen) funktioniert. Und wir uns dem Kitsch, der Romantik und dieser wundervollen Welt auch einfach mal hingeben können. Wieder Kind sein, wie Jake als frisch geborener Avatar als Baby, als Kleinkind durch diese neue Welt stolpern. Vergessen kannst, was vorher du gelernt. Bilder und Motive, die man schon tausend Mal gesehen hat, Sätze, die man schon tausend Mal gehört hat, wieder so wahrnehmen zu dürfen, als würde man sie zum ersten Mal hören. Was in einem anderen Film stören würde, passt sich hier in die Filmwelt ein – das schafft Avatar.

Pandora, die Welt der Na’avi, ist natürlich atemberaubend schön und fantastisch. In einer Kinolandschaft, wo sich die Fortsetzungen die Hand reichen und die immergleichen Welten aufgeschwemmt und recycelt werden, ist es einfach zum heulen schön, mal wieder in ein ganz neu erdachtes Universum einzutauchen, das so dicht und vollgepackt und stimmig, so faszinierend und phantastisch ist. Schaut man The Abyss, erahnt man schon ein wenig die leuchtende Welt der Na’avi, die stellenweise ebenfalls so wirkt, als sei sie unter Wasser – und man kann nachvollziehen, dass die Technik damals noch nicht so weit war, um Pandora zum Leben zu erwecken.

Zwei Themen in Avatar fand ich besonders schön: Kindheit und Geburt, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Unschuldig, aber auch dumm. Noch nicht erwachsen, noch nicht klug genug. Aber noch fähig, sich zu verändern und zu entwickeln, zu lernen, formbar. Die Menschen als Kinder, die plump “Wie ein Baby!” durch Pandora wackeln, bildlich am schönsten umgesetzt, wenn die Na’avi mit Menschen zusammen im Bild sind. Als Jake zum ersten Mal in seinem Avatar ist und durch dieses Krankenzimmer stolpert wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen. Jake, der als Avatar Grace wie ein Baby zum Baum trägt. Neytiri wiederum, die den kleinen Jake als Menschlein im Arm hält, und ihm eine Maske aufsetzen muss, um ihm am Leben zu erhalten. Die Nerven im Gehirn als Geburtskanäle. Die menschlichen Soldaten, die beim direkten Kampf mit den Na’avi plötzlich Spielzeugsoldaten in einem Kinderzimmer sind. Und wieder Jake, der am Ende des Films ganz vorhersehbar und folgerichtig seinen Geburtstag feiert und endlich (wieder)geboren wird.

Und was ich ganz einzigartig an diesem Film finde: Die Verbindug von archaischer Natur (und der mit ihr im Einklang lebender Kreaturen) mit dem Vernetzt-Sein des Internetzeitalters beziehungsweise die visuelle Umsetzung dieser Verbindung. Die Avatar haben praktisch einen USB-Anschluss im Zopf mit direkter Einklinkmöglichkeit zu anderen Kreaturen, zum Partner, zu den Ahnen und zur Natur an sich. Die Natur als bio-elektrisches Geflecht, ein Netzwerk mit Baumwurzeln als Gehirn, in das die Na’avi Informationen hoch- aber auch runterladen können. Natur als das ultimative Internet, Wald 2.0, und die Na’avi als die perfekt vernetzten Cyberkreaturen. Nie habe ich eine Verbindung zweier Thematiken gesehen, die rein rational betrachtet gegensätzlicher nicht sein könnten, aber visuell umgesetzt plötzlich so viel Sinn ergeben, auf einmal passt alles ganz selbstverständlich zusammen. Eine wahre Synthese, die sich im Namen des Films selbst wieder aufhebt. Der Avatar als virtuelle Cyberkreatur, aber auch als spirituelle Manifestation von Eywa, die ultimative Verlinkung zu allem.

Ich muss bei allem dazusagen, ich bin jemand, der sich sehr leicht in eine Filmwelt einsaugen und von ihr verzaubern lässt. Aber so schön, so emotional und vollkommen wie Avatar hat mich lange kein Film mehr in sein Universum mitgenommen.

Ick bin ein Department…

Dieser Blog hat voraussichtlich bis nächsten Mittwoch, den 16. Dezember, Produktionspause. Weil ich ein Art Department bin!

Siehe hier – bald mehr dazu!

Mein drittes gemischtes Doppel

Eigentlich kein richtiges gemischtes Doppel. Aber doch ein bisschen zumindest, jedenfalls passend zur letzten, von mir gesehenen Kinovorschau:

Gemischtes Doppel Nr. 3

Apropos Kinovorschau. Mir ist heute spontan eingefallen, dass der Film zu Harry Potter and the Half-Blood Prince mit folgendem Titel eher seiner Qualität gerecht werden würde:

Harry Potter and the Half-Blood Mince

Mein Senf: Harry Potter and the Half-Blood Prince

Achtung. Wer nichts über den Film wissen möchte, sollte nicht den Spoiler öffnen. Rein inhaltlich gibt es zwar ohnehin nicht viel zu spoilern (der Großteil wird ja doch schon die Bücher gelesen haben), aber wer sich gern zuerst seine eigene Meinung bilden möchte, dem will ich meine auch nicht aufzwingen.

Zeigs mir!

Schnee im Sommer

Der Sommer hat angefangen, und pünktlich dazu hat es bei uns gehagelt gestern. Ganz schön kalt! Passend dazu wiederum möchte ich zumindest einen der Kurzfilme unserer sehr erfolgreichen [ki'ta:so]-Kurzfilmtage präsentieren, aus der Kategorie Best Of/Retrospektive auf 5 Jahre [ki'ta:so]-Kurzfilmabende:

Fotos von unserem Event auf der Facebook-Eventseite – schee wars, Mädels! Danke an alle Gäste, Mitwirkenden und natürlich den Filmemachern. Macht weiter fleißig Filme, damit wir bald wieder einen [ki'ta:so]-Abend veranstalten können, wir haben schon erste Entzugserscheinungen im Team.

Australia Week III: Was Mel Gibson mit Saw zu tun hat

Unfassbar wie jung Mel Gibson mal aussah – da war er 23: In Mad Max. Interessanterweise nimmt eine Szene gegen Ende des Films bereits ansatzweise das Prinzip der Saw-Filme vorweg (es hat auch ein bisschen was von The Fast and the Furious, beziehungsweise umgekehrt) – Max kettet ein Mitglied der Biker Gang mit einer Handschelle an ein Autowrack, genauer gesagt, legt er das eine Ende der Handschnelle um den Knöchel des Typen, das andere Ende kettet er irgendwo an das Autowrack. Aus dem übrigens Benzin ausläuft. An die Stelle, an der das Benzin rausläuft, packt er einen kaputten Scheinwerfer als Schüssel, oben an die Schüssel legt er ein brennendes Feuerzeug. Und bastelt sich so einen Zeitzünder. Dann gibt er dem Angeketteten eine Handsäge in die Hand und sagt ihm, dass es ungefähr 10 Minuten dauert, bis er damit die Handschelle durchgesägt hat. Oder, wenn er Glück hat, schafft er es in 5 Minuten seinen eigenen Knöchel durchzusägen, und er schafft es damit wegzurobben bevor sich die Schüssel mit Benzin gefüllt hat und es Bäm macht. Hier das Ganze nochmal in Bildern (wieso schreibe ich mir hier eigentlich einen Wolf, rede mir den Mund fusslig und schreibe mir die Finger wund? Lassen wir doch einfach die Bilder sprechen…):

Dabei explodieren Autos ja gar nicht. Ach ja, habe ich schonmal erwähnt, dass mein erstes Auto an einer Ampel das brennen angefangen hat, weil die Benzinleitung undicht war?

(K)ein Senf zu X-Men Origins: Wolverine

Ich habe schon überlegt ob und was ich zu diesem Film schreibe. Letztendlich habe ich mich aber dazu entschieden, ihn gar nicht zu kommentieren. Wieso? Weil ich leider nicht das Mindestmaß an Objektivität dafür aufbringen kann. Ich meine, hallooo, in dem Film springt ein nackter, nasser, muskel- und metallkrallenbewehrter Hugh Jackman aus einem Wasserbecken. Was sollte ich da noch sagen? Das wäre alles.

Welcome to our Mutant Special…

Da ich gerade wieder mitten in einem meiner zahlreichen Hugh-Jackman-Koller stecke (sorry, da müsst Ihr durch), habe ich heute ein bisschen auf Youtube gestöbert. Habe herausgefunden, dass Herr Jackman neben fantastisch aussehen und sehr charmant sein auch fantastisch singen kann. Habe herausgefunden, dass er dazu noch Journalismus studiert hat in Australien. Und habe zu guter letzt das hier gefunden, ein Outtakes-Reel vom zweiten X-Men-Film…

…das von Bryan Singer (dem Regisseur – wie jung ist der denn bitte?) angekündigt wird mit den Worten ” Hi this is Bryan Singer and welcome to our mutant special ON NBC GIGA“. NBC GIGA! Da stolpert man also in den unmöglichsten Momenten über seine eigene Vergangenheit. Dem Veröffentlichungsdatum des Films zufolge muss das etwas weniger als ein Jahr gewesen sein, bevor ich zu GIGA gekommen bin. Was bin ich neidisch auf den, der diesen Ansager am Anfang eingetütet hat, der war bestimmt auf einer Pressekonferenz zu X2, und wenn da Bryan Singer war, war Hugh Jackman sicher auch nicht weit. Seufz.