Bei dem Versuch, im Internet herauszufinden, wie die leider eingestellte Serie von IKEA heißt, die so fleißig mein Wohnzimmer bevölkert (inzwischen dank den Ikea-Fans herausgefunden, es heißt Kämpe), bin ich zufällig auf folgendes gestoßen: Auf den Ikea Hacker. Dort werden IKEA-Möbel umgebaut, gepimpt, zu etwas anderem umgebaut oder einfach zweckentfremdet. Wundervoll, darin zu stöbern, noch wundervoller, sich Anregungen zu holen. Und zu staunen, was man nicht alles mit IKEA-Gegenständen machen kann. Da wird ein Nudelsieb zu einer WLAN-Antenne, eine Garderobe wird zum Meerschweinchenpalast, und ein Hocker wird zu einer Laptopablage.
Sehr unterhaltsam, außerdem super für kleine Geschenkideen, und manchmal auch richtig sinnvoll. Jag älskar Sverige!
3 Comments »
Diesen Monat war die Ausbeute an lustigen, skurrilen oder unerklärlichen Suchbegriffen, über die mein Blog gefunden wurde, leider etwas mager. Nichtsdestotrotz, hier sind sie:
gehstöcke für surfer
dü dü düü düü düdü düdü dü dü
ich bin eine pfeife
computerspielsucht referat komplett (da ist aber jemand faul…)
marienkäfer stinkt
rechtes bein lustig
alle tiere die es gibt (und danach noch das Internet ausdrucken, oder?)
auf krücken sitzt´s sich wärmer
thrombosespritzen im auge (ARGH!)
Das wars für diesen Monat schon mit Kuriositäten, wollen wir mal hoffen, dass im Juli etwas kreativer gegoogelt wird als im Juni.
1 Comment »
Ganz unkommentiert: Die skurrilsten, seltsamsten, lustigsten Suchbegriffe des Monats Mai, mit denen Leuten auf diesen Blog gestoßen sind.
pistanzien schokolade
was entspannendes
flip flops thrombosestrumpf
vibrator für männer
mrt kreuzband gesund gerissen
ich bin knuffig
krücke in der hose
hugh mcgregor
was kann ich ab 18 machen
junge krücken
tabletten sexy
wie schnell werden katzen kalt
blumenpuma
katzen im bauch
hugh jackman weint
ist weichspüler als raumduft schädlich
blo – blo
ist obama übersetzbar deutschland
batman onomatopoetika
bayernticket nacht fürn arsch
warum ist glücksspiel ab 18
the great party erlangen
gedicht for my baby
ich fuß geschwollen
1 Comment »
Schwupps. Schon ist Mai! Zeit für ein paar Suchbegriffe, die auf diesen Blog geführt haben:
- kann man 16 punkte verbinden (Wieso ausgerechnet 16?)
- kleine katze hat bauch (Gibt es Katzen auch ohne Bauch?)
- sind wir nicht alle ein bisschen komisch (Das denke ich mir auch ganz oft…)
- sind wir nicht alle ein bisschen t-shirt
- “nach der schnur”
- che guevara schockolade (Die Kommodifizierung des Kommunismus ist also nicht mehr aufzuhalten)
- ungern schlafen (Wer macht denn sowas?)
- knörbelschaden mrt kniescheibe (Knörbelig – das ist irgendwie ein interessantes Wort)
- geschmacksraum münchen (Ballungsraum war mir bekannt, Geschmacksraum klingt aber auch gut)
- darf ich mit krücken ins büro (Na das wäre ja höchst diskriminierend wenn nicht!)
- plattenspieler lied wechseln (Hm, na wenn nur ein Lied auf der Platte ist, kann man die umdrehen oder muss eine neue Platte auflegen)
- nintendo ds abfrackprämie
Die “Abfrackprämie” ist mein Highlight – irgendwie kommen mir tausende heimatloser Pinguine in den Sinn, die gezwungen sind, wegen der Finanzkrise und der Klimaerwärmung auch noch ihre letztes Hemd respektive Frack herzugeben… außerdem hunderte von Konzertpianisten, die ihre abgefrackten Fracks gegen neue, glänzende Sakkos tauschen…
1 Comment »
Nachdem der März schon fast rum ist und langsam auch der Frühling merkt, dass es irgendwann Sommer werden sollte, hier noch die kuriosesten, auffälligsten, seltsamsten Suchbegriffe aus dem dritten Monat dieses Jahres:
- brownies sind da rohe eier drinnen
- thrombosespritzen auf haschisch
- lokalisten statusmeldung ich werde vater
- blattläuse fressen kannibalen
- meine knie kochen (hoffentlich nicht im Kochtopf der Kannibalen)
- tiger auf dem baum (wäre ein guter Titel für ein Gedicht)
- scheiß kreuzband-op (du sprichst mir aus dem Herzen…)
- kreuzbandriss “schlecht drauf” (siehe oben)
- dangling im wartezimmer
- mikrowellenpopcorn “keine mikrowelle” (Präzise formuliert)
- gute deckblatt von hausarbeit
- “hemden mit klettverschluss”
- habe schlecht geschlafen, mist geträumt (passiert mir zwar auch, aber wieso noch danach googeln?)
- +vollidiot graz studiert
- in kroatien werden katzen gegessen (Kroaten – Europas Chinesen?)
- sendung mit der maus abwrackprämie (es gibt inzwischen ja für alles Abwrackprämien – aber für die Maus?)
- visuelles knie operieren spiel (häh?)
- hugh jackman tinnitus (das ist ja auch das erste, das einem zu ‘Hugh Jackman’ einfällt)
Ich glaube, mein März-Favorit ist “In Kroatien werden Katzen gegessen”. Doch jetzt erwarten wir gespannt die neuesten Googluriositäten im April. Schauen Sie bald wieder rein. Die Show muss weitergehen. Auf Wiedersehen!
2 Comments »
Ich weiß im Nachhinein gar nicht mehr, wie ich überhaupt über zehn Links und zwanzig Ecken auf die Diskursdisko gestoßen bin, aber ich finde sie so schön und einen Besuch wert, dass ich an dieser Stelle gleich mal eine Empfehlung aussprechen muss. Unter dem Label pop – art – style tummeln sich dort Interviews, Videos, Links zu allen möglichen, tollen Spielarten und Kuriositäten von Popkultur und Design. Vom simulierten Pong-Spiel mit lichterbeketteten Schafen bis zum Periodensystem der Videospielcontroller, vom herrlich abstrusen Kurz-(Lang-?)Film The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon (unbedingt gucken!) bis zum Fan-Magazin für Spam-Mails.
Mich dünkt, immer einen Besuch wert. Auch ganz ohne Bier, dafür mit einer großen Portion metaphorischer Diskokugel.
2 Comments »
Ganz spontan habe ich mich heute zum Geburtshelfer eines kleinen, neuen Blogprojekts meinerseits gemacht, das heute das Licht der virtuellen Welt erblickt hat – Der Zeitungsauswurf:
Der Zeitungsauswurf ist ein Sammelsurium von journalistischem Strandgut meiner täglichen Morgenlektüre, der Süddeutschen Zeitung. Alles, was an den geistigen Strand gespült wird aus der Flut der Nachrichten, und all das, was dort liegenbleibt, wenn die aktuelle Zeitung in einem transitorischen Moment zum Altpapier wird und wieder die Ebbe im Kopf einkehrt. Kleine Geschichten auf schnödem, vergänglichen Zeitungspapier, die aus irgendeinem Grund zum Lachen, zum Weinen, zum Staunen bringen.
Ich wollte schon lange neben meinem persönlichen, polythematischen Blog auch einmal einen monothematischen Blog haben, ein Wunsch, den ich mir hiermit erfüllt habe. Außerdem finde ich so oft etwas in der Süddeutschen, was ich unbedingt nachschlagen oder weiterverfolgen will, es aber mit dem Wegwerfen der Zeitung einfach wieder vergesse, noch bevor ich es zu meinem Laptop geschafft habe – auch ein Grund für die Entstehung des Blogs.
Der Zeitungsauswurf wird übrigens sicher nicht so oft aktualisiert wie dieser hier (crazykaro.de bleibt sozusagen mein Primärblog), aber eben immer, wenn mir etwas aus meiner Zeitungslektüre entgegenhüpft. Das Layout ist auch eigentlich schon genauso spartanisch wie ich es haben will, das einzige Manko ist, dass auf der Startseite nur ein Artikelausschnitt zu sehen ist (ich hätte da gerne den ganzen Artikel), weshalb sich am Aussehen des Zeitungsauswurfs noch sprunghaft etwas ändern kann. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das entwickelt.
Comments Off
Schon komisch. Facebook ist eine dieser Einrichtungen, bei denen man sich anfangs denkt, hm, ja, und jetzt, was soll ich nun damit? Dann dauert es gerade einmal einen Tag, man sucht sich seine Freunde zusammen, entdeckt mal dieses und mal jenes Zusatzfeature, und dann denkt man sich plötzlich, meine Güte, wie konnte ich nur ohne Facebook leben bisher.
Facebook ist eine Art Internet im Internet. Wie es letzteres mit bisherigen Medien gemacht hat, verleibt sich Facebook viele Sachen ein die es bisher gab, und fügt sie so zusammen, dass am Ende dabei etwas herauskommt, was mehr als die sprichwörtliche Summe seiner Teile ist. Facebook vereinigt ICQ, Messenger, Chats, soziales Networking, Fotoalbum, Google Earth, Browsergames, Fan-Seiten, Quiz-Spielchen, Geburtstagskalender, eMails, MMS, YouTube, Flickr, Twitter, Blogs, Eventkalender und Interessengruppen und vernetzt all dies noch untereinander. Unter anderem. Denn das ist erst das, was ich in gerade einmal zwei Tagen alles entdeckt habe.
Wirklich, es ist unglaublich. Und zu den Datenschutzskeptikern und der “gläsernen Mensch”-Thematik: Ich glaube, wenn man sich nur gläsern genug macht, wird man irgendwann einfach durchsichtig. Und damit wieder unsichtbar. Ich tabbe dann mal wieder rüber zu Facebook.
Comments Off
Bevor ich mit meinem Blog hierher umgezogen bin, hatte ich ja eine WordPress-Adresse (crazykaro.wordpress.com). Da der alte Kram von dort mitumgezogen ist hierher, dachte ich mir, kann ich ihn ja langsam echt mal löschen, den alten Blog. Irgendwie habe ich nur trotz unzähliger Warnmeldungen die ultimative Konsequenz meines Löschvorgangs nicht in voller Gänze wahrgenommen. Eigentlich hätte ich doch nur alle Einträge, Kommentare, Fotos, Layout etc. löschen wollen, aber nicht die Adresse. Ich hätte dann ja immer noch eine einfache Umleitung auf den neuen Blog machen können. Aber nein, ich vorschnelles Ding muss natürlich gleich alles löschen.
Und irgendwie verstehe ich die WordPress-Politik nicht. Wenn der Blog gelöscht ist, kann ich die Adresse nie und nimmer wieder haben. Andererseits schreiben sie aber auch, dass das löschen von Blogs nicht für ein Freiwerden der URL für andere sorgt. Aber was passiert denn nun mit der Adresse? Wird da jetzt für alle ewigen Zeiten stehen “The authors have deleted this blog”? Werden da nicht irgendwann die Adressen knapp? Und vor allem – wieso? Wieso kann ich nicht meinen Blog auf der Adresse löschen/zurücksetzen/was auch immer um was neues drauf anzufangen? Wieso muss ich da gleich eine neue URL dafür benutzen? Und wieso kann ich (und auch sonst niemand) die Adresse für alle Ewigkeit nie wieder benutzen?
Alles sehr kompliziert. Also, Bookmarks anpassen, alle Gedanken an den alten Blog aus dem Gedächtnis löschen, von nun an gibt es nur noch diesen einen, einzig wahren, wahrhaftigen crazykaro-Blog. Für alle Ewigkeit, ha!
2 Comments »
Ich bin der eingewachsene Zehennagel im Fuße des Verbrechens! Nein, das ist natürlich Darkwing Duck. Aber ich glaube mein Blog ist auch eine Art Darkwing Duck des Internets. Selten sinnvoll, selten zur rechten Zeit am rechten Ort. Man stößt darauf, wenn man nicht damit gerechnet hat, und eigentlich wollte man ganz was anderes. Ein Großteil der Besucher (nicht die werten Stammleser, aber die ‘Laufkundschaft’ sozusagen) kommen nämlich nur zufällig über irgendwelche Suchbegriffe hierher. Und ich glaube, sie finden hier recht selten etwas, das auch was mit den Suchbegriffen zu tun hat, nach denen sie eigentlich gegoogelt haben. So als Beispiel, wenn jemand nach finde deine Mitte googelt, wird er kaum meine philosophische Abhandlung über Einkaufswägen lesen wollen. Aber wahrscheinlich ist das einfach ein Umstand, der mit der zunehmenden Ausdehnung der Blogosphäre entsteht. In allen Blogs, in allen Suchmaschienen. Also keine Sorge. Denn ich bin der Hauch einer Chance die du nicht hast! Hihihi… ach das passt schon, ich mochte Darkwing Duck schon immer total gern.
5 Comments »
|