Geocachen rockt! Um mal eine Begriffbestimmung für all diejenigen armen Unwissenden abzugeben, die noch nicht in den Genuss von Geocaching gekommen sind, ich zitiere von geocaching.de:

Geocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und generalisiert gefasst: Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch. Und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet.

Dies lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPS-Gerät, um diese Schätze zu finden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt der Dose ausgetauscht, der Besuch geloggt und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt – für den nächsten …

Soviel zu den Grundregeln. Denn es gibt Caches, die weit darüber hinausgehen! Multi-Caches gehen über viele Stationen (und zum Teil auch Stunden) – man bekommt zum Beispiel nur die Startkoordinaten und ein paar Hinweise, und von dort aus muss man sich weitere Hinweise suchend und rätsellösend von einer Station zur nächsten durchkämpfen. Es gibt Caches, die man nur Nachts absolvieren kann und für die man Gadgets wie Spiegel, UV-Lampen oder Laserpointer braucht, für andere muss man klettern oder durch die Kanalisation waten, manche Caches sind dazu in liebe- uns mühevollst ausgearbeitete Hintergrundgeschichten eingebettet. Man kann aber auch einfach nur gemütlich durch die Gegend wandern und tolle, sonst versteckte Orte entdecken. Es gibt Geocaches für die ganze Familie oder auch als Firmen-Event-Ausflug.

Und man glaubt gar nicht, wie unglaublich viele Geocaches es gibt! In und um Städte herum ist praktisch an jeder Ecke irgendein Cache. Und man könnte wahrscheinlich sogar einen Geocache-Hinweis auf der eigenen Haustür haben, ohne es jemals zu merken (das hat schon fast eine philosophische Komponente – wieviele Dinge sind da noch zwischen Himmel und Erde, von deren Existenz wir gar nichts ahnen?).

Geocaching ist ein bisschen Indiana Jones und James Bond spielen, etwas Pirat, ein Stückchen Agent, Spion oder Soldat, eine Prise Räuber & Gendarm und sogar ein Stück Harry Potter (Nicht-Geocacher, denen man unterwegs begegnet, heißen offiziell Muggels!). Und das beste, all diese Dinge auf einmal! Dazu bewegt man sich, entdeckt tolle Orte, ist draußen und als Gruppe macht es unglaublich viel Spaß (trotzdem muss man auch seinen Status als stolzer Nerd nicht aufgeben).

Das war zum Beispiel der Cache, den wir gestern um 2.15 Uhr nach etwa 5 Stunden erfolgreich absolviert haben. Unfassbar genial! Total spaßig! Legendary!

Zum Abschluss noch ein paar weiterführende, sehr schön zusammengefasste Kurzinfos für Einsteiger und außerdem eine Nachricht über einen “Bombenfund” an der Erlanger Autobahn (deshalb sollte man auf Muggels achten)!

6 Responses to “Ich bin im Geocache-Fieber! Geo-was bitte?”

  1. sister says:

    hi linerl, hab davon auch schon mal gelesen und fand´s prima – dachte dabei an den Christoph – wär doch vielleicht was, um den Techniker aus der Stube zu locken. Auf Bernis i-Phone müsste dafür doch ausgestattet sein, oder?
    Bussi,
    Sandra

  2. Nemmerle says:

    buuuuhuuhuuhuuuuuuu, hab kein GPS fähiges handy
    BUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUHUUUUUUUUUUUHUUUUUUUUUUUUU =(

  3. crazykaro says:

    Ich glaube die neuen i-Phones haben GPS, auf meinem Nokia N79 gehts ganz wunderbar mit etwas Zusatzsoftware! Und Nemmi, hol dir doch auf ebay so ein GPS-Dingens, die kosten ja nicht mehr viel :)

  4. kiki_klops says:

    Jetzt muss ich es doch echt auch mal ausprobieren, ich hör so viele begeisterte Berichte darüber :)

  5. crazykaro says:

    Oh ja, macht superviel Spaß! Und es gibt sooo viele Caches zu entdecken… Sogar in Mariazell in Österreich habe ich auf Anhieb welche gefunden, und das will schon was heißen ^^

  6. CrazyKaro's kleine Blogwelt » Geocachplosion! says:

    [...] man einmal mit dem Geocachen angefangen, ist man überrascht, wie unglaublich voll davon die nähere (und auch fernere) Umgebung [...]

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